Schwimm-Sport-Verein Freiburg e.V.

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Amelie Figlestahler, Eva-Laetita Schmieg und Mihajlo Atanaskovic erfolgreichste SSVF-Schwimmer bei den Bezirksmeisterschaften

Kaum noch zu glauben, erst vor drei und zwei Jahren, jeweils im Herbst 2020 und 2021, fanden wegen der Coronapandemie keine Kurzbahnbezirksmeisterschaften des Bezirks Oberrhein statt. Nun, am 14. und 15. Oktober 2023, waren die Schwimmerinnen und Schwimmer der Region wieder, wie all die Jahre zuvor und so, als hätte es Corona nie gegeben, in Lörrach zu Gast und trugen dort ihre Kurzbahnmeisterschaften aus.

Bei Weitem erfolgreichster Akteur war in Lörrach erwartungsgemäß die SG Regio Freiburg mit 107 Titeln in der Offenen Wertung und im Jahrgangbereich, 101 zweiten und 77 dritten Plätzen, wobei der Löwenanteil dieser Platzierungen an die Sportler und Sportlerinnen des SSV Freiburg ging.

Stärkste Schwimmerin unter vielen anderen starken Schwimmerinnen und Schwimmern des SSV Freiburg war Amelie Figlestahler (Jg. 2005), die vier offene Titel über 50, 100 und 200 Brust (0:34,82, 1:14,50, 2:39,28) und 200 Lagen (2:30,43) erringen konnte und zudem noch 3. über 100 Lagen (1:10,45) wurde. Dreimal ganz oben auf dem Treppchen in der offenen Wertung stand Eva-Laetitia Schmieg (Jg. 2008), die alle drei Rückenstrecken für sich entscheiden konnte (50 in 30,73, 100 in 1:06,85 und 200 in 2:25,28) und noch jeweils 2. über 50, 100 und 200 Freistil (0:28,23, 1:00,34 und 2:11,54) wurde. Zwei offene Titel gab es für Mihajlo Atanaskovic (Jg. 2007), der die 100 Lagen (1:01,17) und die 100 Rücken (1:01,98) gewinnen konnte und noch viermal 2. (50 und 200 Rücken in 0:28,94 und 2:16,54, 200 Lagen in 2:14,39, 100 Brust in 1:07,65) und einmal 3. (200 Brust in 2:32,93) wurde. Einen weiteren offenen Titel gab es für Lea Amann (Jg. 2007) über 400 Freistil in 4:40,18. Auf dieser Strecke gingen übrigens die Plätze eins bis neun bei den Damen komplett an den SSV Freiburg, was die gute Ausdauerbasis der Mädels unterstreicht.

Stark auch der Auftritt der erst 13jährigen Charlotte Kluthe (Jg. 2010), die gleich dreimal in der offenen Wertung vor häufig viel älteren Konkurrentinnen auf dem Treppchen stand und jeweils 2. über 50 Rücken, 200 Rücken und 200 Lagen (30,73, 2:34,73 und 2:35,58) wurde. Weitere Platzierungen in der offenen Wertung gab es für Felizia Hönninger (Jg. 2008, 2. über 50, 100 und 200 Brust, 3. über 200 Lagen und 100 Schmetterling), Caroline Waller (Jg. 2007, 3. über 50 und 100 Freistil), Vanessa von Wolffersdorf (Jg. 2007, 2. über 400 Freistil und 3. über 100 Brust), Alexa Woolls-King (3. über 400 Freistil) und Linja Weinberger (Jg. 2011, 2. über 200 Schmetterling). Bei den Männern standen neben Mihajlo noch Leon Mörch (Jg. 2002, 2. über 200 Brust und 3. über 100 Brust), Theodor Aman (Jg. 2008, 2. über 400 Freistil), Fabio Sarcoli (2. über 100 Rücken), Nicolas Kasa (Jg. 2007, 3. über 100 Rücken) und Tamino Hönninger (Jg. 2006, 3. über 200 Lagen) in der offenen Wertung auf dem Treppchen.

Erfolgreich in der Jahrgangswertung waren eine ganze Anzahl von Schwimmerinnen und Schwimmern. Besonders häufig in die Siegerlisten eintragen konnte sich Linja Marie Weinberger (Jg. 2011), die nicht nur alle Jahrgangsfinals über die 50iger gewinnen konnte, sondern auch bei allen anderen Starts (100 und 200 Schmetterling, 200 und 400 Freistil, 200 Brust und 100 Lagen) in ihrem Jahrgang siegte und damit erneut ihre Vielseitigkeit bewies. Auch ihre Schwester Maira (Jg. 2013) konnte gleich sechs Jahrgangstitel erringen (100 und 400 Freistil, 100 und 200 Lagen, 50 und 100 Schmetterling). Sieben Jahrgangstitel gewinnen, und damit ebenfalls bei allen Starts (100, 200, 400 Freistil, 100 und 200 Lagen, 100 Schmetterling und 100 Brust) in seinem Jahrgang ganz vorne, konnte Maxim Shaliev (Jg. 2012), der zudem noch das Sprintfinale über 50 Schmetterling, in dem er mit dem älteren Jahrgang 2011 startete, gewinnen konnte. Ebenfalls bei allen ihren Starts im Jahrgang 2010 ganz vorne und zusätzlich auch noch siegreich in den Jahrgangsgruppenfinals (09/10) über 50 Brust und Rücken war Charlotte Kluthe (100 und 400 Freistil, 100 und 200 Rücken, 100 und 200 Lagen).

Neben den zu Anfang genannt älteren Sportlerinnen und Sportler, die natürlich nicht nur in der offenen Klasse gewinnen konnten, sondern damit auch, so sie noch in die Jahrgangswertung kamen, dort ganz oben standen, siegten noch folgende SSVFler in den Jahrgangswertungen: Selma Freitag (Jg. 2012, 100 Freistil), Marina Puce (Jg. 2011, 100 Freistil), Alexa Woolls-King (Jg. 2009, 400 Freistil, 100 Rücken, 200 Lagen), Lotta Pankrath (Jg. 2008, 400 Freistil), Felizia Hönninger, (Jg. 2008, 50, 100 und 200 Brust, 200 Lagen, 100 Schmetterling),  Caroline Waller, (Jg. 2007, 50 und 100 Freistil, 100 Lagen), Vanessa von Wolffersdorf, (Jg. 2007, 100 Brust), Maren Markert (Jg. 2006, 100, 200, 400 Freistil, 100 Brust), Caspar Nehrwein (Jg. 2013, 50 Freistil, 100 Lagen, 100 Brust), Erik Pankrath (Jg. 2011, 100 und 200 Freistil, 100 Lagen, 200 Rücken), Ruben Nehrwein, (Jg. 2011, 50, 100 und 200 Brust, 200 Lagen), Egon Gnatowsky, (Jg. 2008, 100 und 200 Freistil, 100 Lagen und 100 Schmetterling), Theodor Aman (400 Freistil), Fabio Sarcoli (Jg. 2007, 100 Freistil) und Tamino Hönninger (Jg. 2006, 200 Freistil)

Gerhard Hasler